Mittwoch, 17. Juni 2015

Rezension: Bis das Feuer die Nacht erhellt; Engel der Nacht - Becca Fitzpatrick



Erschienen bei Page & Turner am 17.06.2013 
Seiten: 448

Hier kaufen: Buch - Hörbuch - Ebook



© Die Cover- und Zitatsrechte unterliegen dem Verlag Page & Turner





Erster Satz:

Die Zweige des Stechapfelbaums kratzten an der Fensterscheibe hinter Harrison Grey.



Inhalt: 

Nora hat alles was sie will. Sie ist glücklich und genießt das Zusammensein mit ihrem Schutzengel Patch. Doch dieser zieht sich immer mehr zurück und Nora erfährt, dass Patch sie gar nicht lieben dürfte. Sie macht Schluss mit ihm, zu seiner eigenen Sicherheit und damit sie sich die Schmerzen einer Liebe ohne Zukunft ersparen kann. Trotzdem ist sie zutiefst getroffen, als Patch auf die Annäherungsversuche ihrer Erzfeindin Marcie Millar eingeht. Also sorgt sie dafür, dass Patch fortan nicht mehr ihr Schutzengel ist, was alles nur noch schlimmer machte, denn sein neuer Schützling ist ausgerechnet Marcie Millar. Nun hat Nora ein gebrochenes Herz und schwebt außerdem noch in Gefahr. Sie bekommt anonyme Hinweise darauf, wer der Mörder ihres Vaters ist, welcher auf mysteriöse Weise verstorben ist. Nora beginnt nachzuforschen und alle Spuren deuten darauf hin, dass Patch etwas mit dem Tod ihres Vaters zutun hat. Sie ist zwiegespalten und  weiß nicht, was sie glauben soll. Sie kann nicht glauben, dass Patch es gewesen sein könnte. Aber was wenn doch?
Sie glaubt immer wieder ihren Vater zu sehen und irgendjemand versucht sie umzubringen. Handelt es sich dabei um Patch? Und wer ist die anonyme Person, welche ihr Antworten auf den Tod ihres Vaters gibt? Außerdem ist ihr Kindheitsfreund Scott wieder in der Stadt und ihre Eltern versuchen die beiden zu verkuppeln, doch irgendetwas ist komisch an ihm.




Zitat:

Aber wenn Patch mich töten wollte, dann hätte er sich den perfekten Mord ausgedacht, oder? Er war mein Schutzengel. Er hatte die Aufgabe, mich vor Gefahren zu bewahren. Niemand würde ihn verdächtigen...
 ( Bis das Feuer die Nacht erhellt - Becca Fitzpatrick ; S.280 )




Schreibstil:

Wie ich schon in meiner Rezension zu Engel der Nacht gesagt habe, gefällt mir der Schreibstil von Becca Fitzpatrick sehr gut. Jedoch finde ich, dass Fitzpatrick es im ersten Teil besser geschafft hat, den Leser mithilfe ihrer Schreibstils zu fesseln.



Meinung/ Fazit:

Insgesamt hat mir das Buch gefallen und ich werde mir auch die nächsten Teile dieser Reihe zulegen. Jedoch bin ich ein wenig enttäuscht. Im ersten Teil hat Fitzpatrick es geschafft, mich sofort zu fesseln, sodass ich das Buch in einem durchgelesen habe. Dieses Mal jedoch, konnte mich das Buch nicht so fesseln. Ich habe es zwar gerne gelesen, aber da war nichts, was bemerkenswert war und zum einen fehlte mir dieser Ich-kann-nicht-anders-als-dieses-Buch-sofort-zu-beenden-Effekt. Da mir der erste Teil so gut gefallen hat, hätte ich mehr erwartet.
Die Geschichte war etwas überfüllt mit Ideen, es kam sehr viel auf einmal und das war fast schon ein bisschen zu viel. Der ein oder andere könnte auch ein wenig verwirrt sein, da man mit so vielen verschieden Ideen/Ereignissen nur so überhäuft wir. Ich hatte manchmal ein wenig das Gefühl, dass sie die vielen Ideen nur eingebaut hat, um das Buch spannender zu machen.

Alles in allem ist das Buch lesenswert, ist aber etwas schlechter als der erste Teil. Trotzdem finde ich, dass man es gut lesen kann. Es bekommt von mir  3 / 5 Sternen.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen