Dienstag, 21. Juli 2015

Rezension: Wenn er mich findet, bin ich tot - Elisabeth Rapp

Erschienen bei dtv am 01.09.13
Seiten: 380

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© Die Cover- und Zitatsrechte unterliegen dem  genannten Verlag





Erster Satz/ Erste Sätze:

Am Rand der Erde verwandelt sich die Sonne in ein kosmisches Spiegelei. Das Eigelb flammt auf. Es wirft eine Blase, verfärbt sich orange, dann blutrot und versinkt im Wolkenmeer.



Cover:

Dieses schlichte Cover gefällt mir wirklich sehr gut. Es passt ausgezeichnet zum Buch und für einen Thriller ist es wirklich perfekt. Besonders toll finde ich den Wechsel der Schriftfarbe auf den verschiedenen Untergründen. Und man kann zu dem Cover sehr viele Verknüpfungen zum Buchinhalt ziehen und es trotzdem immer wieder anders interpretieren.
Meiner Meinung nach ist das Cover absolut erstklassig.



Inhalt:

Das finnische Camp für schwer erziehbare Jugendliche wird von einem Mord erschüttert. Tillys Freundin wurde erschossen. Aus Bewunderung zu Tilly, hatte sie sich kurz vor ihrem Tod die Haare gefärbt und sie geschnitten, sodass sie Tillys genau glichen. Und ein paar Tage später wird sie umgebracht. In Tillys Jacke und mit ihrer Frisur. 
Ihr ist klar, dass der Mord eigentlich ihr galt. Tilly hat einen Verdacht wo sich der Mörder verstecken könnte und so versucht sie mit ihren zwei Freunden, Kolja und Paolo, auf eigene Faust etwas herauszufinden. Und tatsächlich begegnen sie dem Mörder, welcher einen weiteren Anschlag auf Tilly plant. Während sie vor ihm flüchtet und um ihr Leben rennt, lockt sie ihn aufs Glatteis. 
Doch damit ist die Sache nicht getan, noch immer fühlt sich Tilly verfolgt. Um den wahren Täter und dessen Motiv zu finden, muss sie sich in ihre Vergangenheit begeben und das dunkle Geheimnis ihrer Identität aufdecken.



Zitat:

Ich laufe vor dem kalten Atemhauch in meinem Nacken weg. Verstecke mich hinter Steinen im Dunkeln. Ein eiserner Griff am Hals drückt mich runter. Zum dritten mal schreiend aufgewacht.
(Wenn er mich findet, bin ich tot - Elisabeth Rapp; S.26)




Schreibstil und Charaktere;

Elisabeth Rapps Schreibstil ist nicht besonders erwähnenswert. Er ist ziemlich jugendlich und flüssig zu lesen, aber nichts besonderes.
Die Charaktere allerdings gefallen mir sehr gut. Besonders Tilly finde ich toll. Erst denkt man, es wäre schwer sich in jemanden einzufinden der unter einem solchen Verfolgungswahn leidet. Doch hier versteht man immer genau was sie meint, denkt und fühlt. Auch die anderen Charaktere sind mir ans Herz gewachsen. Kolja mit seinem Humor und seinem Talent im Türen öffnen und Paolo ist einfach eine Sache für sich. Man muss sie einfach mögen.



Meinung/ Fazit:

Wenn er mich findet, bin ich tot ist ein sehr guter Jugendthriller, dem ich jedem nur empfehlen kann. Ich habe ihn wirklich sehr gerne gelesen und die Idee ist wirklich toll.
Außerdem gleicht er nicht allen anderen Jugendthrillern und ist von der Art her auch ganz anders. Wäre da nicht die Sache mit dem Mord, würde ich gar nicht denken, dass es sich um einen Thriller handelt. Man könnte jetzt sagen, dass es genau dadurch zu einem schlechten Thriller wird. Aber wer schwache Nerven hat oder einfach nur was gutes für zwischendurch brauch, dem wird was Buch sicherlich gefallen.

Ich fande das Buch sehr gut und es war eine willkommene Abwechslung, deswegen bekommt es von mir 4/ 5 Sterne.
 




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